Liebe Blues Freunde,

auch in 2007 fand wieder eine "Kuhl-Blues-Night" statt, und zwar am Samstag, den 13.Oktober 2007.

Der Veranstaltungsort war wieder die Hauptstraße 110 in 61169 Friedberg (unsere Werkstatt in Richtung Ossenheim).

Um 20 Uhr ging's los mit "Greg Copeland and the Soulgang".
Mit dieser Band kamen die Liebhaber von Soul and Funk auf ihre Kosten.
James Brown ließ grüßen!

Dann wurde es deutlich härter mit Blues-Rock vom Allerfeinsten:
JULIAN SAS, einer der führenden Blues-Rock Musiker aus den Niederlanden betrat die Bühne.

Weitere Infos zu den Künstlern finden Sie auf der jeweiligen Website:

Greg Copeland and the Soulgang

Julian Sas
 

Reviews:

- Das Review der 4. Kuhl Bluesnight des Rory-Gallagher-Fan-Club »Rorys­friends«
aus Wiesbaden finden Sie unter folgendem Link:
www.rorysfriends.de


- Und das berichtete die Presse über unsere 2007er Blues-Night:

Fetzige Blues-Night in  der Werkstatt

Auch die vierte "Kuhl-Blues-Night" ist ausverkauft - Super Stimmung mit Greg Copland und Julian Sass mit Bands

Friedberg (bar). In einer ummodelierten Kfz-Werkstatt erlebten 600 Besucher über drei Stunden Soul und Blues vom Feinsten. Schon zum vierten Mal hatte Autohausinhaber und Bluesfan Armin Kuhl zu seiner »Kuhl-Blues-Night« eingeladen und den sonst eher tristen Werkstattraum mit Hilfe von Vorhängen und toller Beleuchtung in ein Blues­Mekka verwandelt. »Es ist unvorstellbar, aber wir sind ausverkauft«, meinte Armin Kuhl zu Beginn seiner kurzen Begrüßung. »Heute gibt es keine Vorgruppe, wir haben mit Greg Copland and the Soulgang und Julian Sas gleich zwei Headliner, wie das heute so heißt«, erklärte der Bluesfan weiter.

Von weit her angereiste Gäste, etwa aus Karlsruhe, Günzburg, Berlin oder Potsdam, konnte Kuhl begrüßen. Gekommen war auch der Rory-Gallagher-Fan-Club »Rory­friends« aus Wiesbaden, der im Vorzelt einen Stand aufgebaut hatte. Als erste Band des Abends kam die Soulgang aus Münster auf die Bühne, um den Fans mit dein fetzigen Instrumentalstück »Caledonia« mächtig einzuheizen und zugleich auf ihren Frontmann Greg Copland einzustimmen.

Dieser kam im schwarzen Anzug samt roter Krawatte, mit schwarzem Hut und Sonnenbrille auf die Bühne, um mit »Hold on, I'm Coming« die Fans zu begrüßen. Mit seiner etwas angerauten Stimme zog Copland die Soulfans sofort in seinen Bann. Die acht Musiker boten 90 Minuten exzellenten Mix aus Soul und Funk, gewürzt mit einem Schuss Blues. Zwei ausgezeichnete Gitarristen wechselten sich bei den Soli ab. Besondere Akzente setzte der Keyboard-Spieler mit seinen dynamischen Einlagen. Ferner setzten zwei hervorragende Bläser, ein grooviger Bass und ein exzellenter Schlagzeuger, der auch als Sänger für die funkigen Elemente sorgte, Akzente.

Ob fetzigen Soul, knallharten Funk oder eine ruhigere Soulballade - Greg Copland und seine Band überzeugten von Beginn an. Höhepunkt des Auftritts war ein Medley der größten Hits von Soul-Legende James Brown. Nach knapp 90 Minuten gab es viel Beifall und Rufe, die nach einer Zugabe verlangten, die nicht lange auf sich warten ließ. Dann gab es jedoch eine Pause, während der sich die Besucher mit Essen und Trinken versorgen konnten und einigen »Ost­Rock-Klassikern« lauschten.

Mit gewaltigem Beifall wurde Julian Sas, gebürtiger Holländer, empfangen, der sogleich seine Künste mit einem furiosen Gitarrensolo unter Beweis stellte. Nicht umsonst gilt er als einer der besten europäischen Bluesgitarristen. Die Riffs, die Sas im Lauf des Abends zeigte, waren super, und oft bekam er Zwischenbeifall und Anfeuerungsrufe der Fans. Der Holländer spielt den Blues nicht bloß, er lebt ihn mit allen Nuancen. Ob schmerzhaft hart, fast kuschelweich sanft - Sas spielt mit Leib und Seele, was mitunter in seinem Gesicht abzulesen war und auch die Fans elektrisiert.

Zudem verfügt der Holländer über eine echte Blues-Stimme, oft angeraut, dann wieder klar. Doch Sas allein wäre als Darbietung nicht, genug. Für eine solche benötigt man exzellente Mitstreiter, die Sas in Bassist Tenny Tahamata und Schlagzeuger Bob Heyne gefunden hat.

Tahamata spielte einen hart groovenden Bass und konnte bei so manchem Solo einen gleichwertigen Partner abgeben. Dieses synchrone Spiel von Bass und Gitarre sorgte für Ovationen. Angetrieben wurden beide von Heyne am Schlagzeug, der selbst bei den irrwitzig schnellen Eigenkompositionen von Julian Sas noch Zeit hatte, nahezu alle Drums und Snears einzusetzen.

Natürlich durfte auch ein Stück von Rory Gallagher, der 1995 verstorbenen irischen Blues-Rock-Legende nicht fehlen, so wenig wie ein Klassiker von »Gitarrengott« Jimmy Hendrix. Kaum war nach 90 Minuten der letzte Ton verklungen, mischten sich Zugaberufe unter den begeisterten Beifall. Selbst diejenigen, die einen der wenigen Sitzplätze ergattert hatten, sprangen von den Bänken auf. Mit einem zehnminütigen Zugabeblock endete die vierte Auflage vorn »Blues in the Garage«, wie Gitarrist Sherman Roberts die Veranstaltung im letzten Jahr treffend genannt hatte.