20 neue
Modelle bis 2012 , Elektroauto mit vergrößerter Reichweite
Hans H. Demant, Vorsitzender der Geschäftsführung der Adam Opel GmbH, kündigte
eine umfassende Produktoffensive mit siebzehn neuen PKW- und drei
Nutzfahrzeugmodellen bis 2012 an. Angefangen mit dem Insignia und dem
Astra-Nachfolger ist auch der Bau der nächsten Meriva-Generation mit den
gegenläufig öffnenden Türen (FlexDoor-System) beschlossene Sache.
Wie im Insignia mit seinem FlexRide-Fahrwerk, das je nach Fahrsituation die
richtige Abstimmung wählt, setzt Opel in allen Fahrzeugklassen auf technische
Innovation, beispielsweise mit adaptiver Lichttechnik, neuen Fahrwerksfunktionen
für hohe Sicherheit in kritischen Situationen und mit Fahrzeugkonzepten, die
sich dem jeweiligen Nutzungswunsch flexibel anpassen lassen. So hat Opel als
erster Hersteller das mitlenkende Kurvenlicht auch in kleineren Fahrzeugklassen
wie bei Corsa und Meriva angeboten. "Opel macht fortschrittlichste
Sicherheitstechnologie in der Breite des Marktes verfügbar - das ist ein
wirksamer Beitrag zur Sicherheit im Straßenverkehr", sagte Demant.
Im Verbund mit dem GM-Forschungszentrum in Warren, Michigan (USA), arbeiten
Rüsselsheimer Ingenieurteams an der Serienreife von Elektrofahrzeugen mit
vergrößerter Reichweite, die auf dem E-Flex-System basieren. Im reinen
Elektrobetrieb soll das Auto rund 65 Kilometer zurücklegen können. Das genügt,
um die Fahrstrecken der Mehrheit der Tagespendler gänzlich im Elektrobetrieb zu
absolvieren. Für längere Strecken lädt ein Verbrennungsmotor, der lediglich als
Stromerzeuger fungiert, den Elektroantrieb nach, so dass die Reichweite üblicher
Mittelklasse-PKW erreicht werden kann.