Neun Milliarden-Investment stärkt Opel
Produktoffensive mit 20 neuen Modellen
Wachstumsstrategie für deutschen Markt
Zukunftsverträge sichern Standorte
Elektroauto mit vergrößerter Reichweite in Entwicklung
General
Motors Europa investiert bis 2012 insgesamt neun Milliarden Euro in Opel und
stärkt so seine Kernmarke. 6,5 Milliarden Euro fließen allein in die Entwicklung
neuer Automodelle und neuer Antriebssysteme. Darüber hinaus investiert das
Unternehmen kräftig in seine deutschen Werke Rüsselsheim, Bochum, Kaiserslautern
und Eisenach. Dies gab heute GM Europa-Präsident Carl-Peter Forster bei einer
Pressekonferenz in Rüsselsheim bekannt. Zugleich wies Forster auf die am
Vorabend mit der europäischen Arbeitnehmervertretung vereinbarten
Zukunftsverträge hin. Diese garantierten den europäischen Astra-Werken
Produktionskapazitäten und Auslastung.
In das Anfang 2002 in Betrieb genommene neue Werk Rüsselsheim investiert GM
Europa 900 Millionen Euro. Rüsselsheim baut ab Herbst 2008 eine neue
Fahrzeuggeneration der gehobenen Mittelklasse, beginnend mit dem Opel Insignia.
Bochum erhält Investitionen in Höhe von 650 Millionen Euro, um das Werk auch
langfristig wettbewerbsfähig zu machen und die Produktion der nächsten
Astra-Generation vorzubereiten. "Opel Bochum ist bereits einen großen Schritt
vorangekommen und ein hervorragendes Beispiel dafür, wie ein Traditionswerk
durch konsequente Neustrukturierung und das große Engagement der Beschäftigten
seine Wettbewerbsfähigkeit zurückgewinnen kann", sagte Forster. Ins thüringische
Eisenach gehen Investitionen in Höhe von 240 Millionen Euro. Ferner wird das
Werk Kaiserslautern nicht, wie bisher geplant, verkauft, sondern mit einem
Investment von 50 Millionen Euro zu einem Zentrum der Komponentenfertigung
ausgebaut.